CBD-Händler erhalten zu Unrecht gezahlte Tabaksteuer zurück

Keine Tabaksteuer auf CBDAuch in der Schweiz haben es CBD-Händler nicht leicht. Einen großen Erfolg dürfen aber nun drei Markteilnehmer feiern, die auf Rückzahlung von zu Unrecht an den Fiskus gezahlter Tabaksteuer klagten und Recht bekamen. Die Gründe für die Entscheidung des Schweizer Bundesgerichtes sind schlicht: CBD-Gras ist kein Tabak. Und nur auf diesen darf naturgemäß die Tabaksteuer erhoben werden. Ein Umdenken, was man sich auch in Deutschland wünscht. Denn nur sehr langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass Cannabidiol kein Teufelszeug, sondern ein gut erforschtes Naturprodukt ist. Trotzdem machen die Entwicklungen aus unserem südlichen Nachbarland Mut und spornen uns an, weiter Aufklärungsarbeit zu leisten.

Vermutlich wird die schriftliche Urteilsbegründung der Schweizer Bundesrichter viele Seiten lang sein. Der Kern der Begründung ist aber einfach zu erklären und fällt eher unter die Rubrik Mittelstufen-Biologieunterricht. „CBD-Gras ist kein Tabak“. Und deswegen darf der Staat auch keine Tabaksteuer erheben. Drei CBD-Händler hatten geklagt und vor dem Gericht in Lausanne gewonnen. Das Urteil fiel bereits Anfang des Jahres, wurde aber jetzt durch verschiedene Pressevertreter bekannt gemacht. Die Rechtsauffassung der Eidgenössischen Bundesrichter ist so eindeutig wie nachvollziehbar: CBD-Gras ist nicht nur biologisch kein Tabak, es taugt auch nicht als Tabakersatz.