Vermehrte Anbauflächen: Hilft Hanf auch den bedrohten Bienen?

Insektenforschern schlagen Alarm. Die Honigbiene wird hierzulande immer seltener. Sollte sie aussterben, hätte dies katastrophale Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem und damit auch auf uns Menschen. Ein Grund für den Rückgang ist die Zerstörung von Lebensraum durch Erweiterung von Monokulturen und Versiegelung von Flächen. Doch US-Forscher machten unlängst eine erstaunliche Entdeckung: Die wachsende Anbaufläche für medizinischen Hanf ist ein wertvoller Lebensraum für Bienen. Und das komplett rauschfrei.

Die Natur ist auf dem Rückzug. Das mag teilweise stimmen. Und es ist eine Definitionssache. Eine Monokultur gilt sicherlich nicht mehr im eigentlichen Sinne als Natur. Die sich immer mehr ausbreitenden weltweiten Anbauflächen für Hanf hingegen schon, scheinen sie Wissenschaftlern zufolge doch einer sehr bedrohten Tierart zu helfen: der Honigbiene. Forscher der Cornell University im US-Bundesstaat New York gehen gar soweit zu sagen, dass Hanf die Bienen vor dem Aussterben bewahren kann.