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Was ist Nutzhanf bzw. Industriehanf?

Wer sich näher mit dem Thema CBD beschäftigt, stößt unweigerlich auf die Quelle des Stoffes: die Hanfpflanze. Beim Lesen entsprechender Fachliteratur fällt den meisten allerdings schnell auf, dass im Zusammenhang mit Hanf immer wieder verschiedene Begriffe für die Pflanze verwendet werden.

Geht es beispielsweise um in Deutschland hergestellte CBD-Produkte ist oft von Nutzhanf oder auch Industriehanf die Rede. Doch was genau ist Nutzhanf beziehungsweise Industriehanf? Worin liegen die Unterschiede zu anderen Bezeichnungen?

Cannabisblätter

CBD ist ein Cannabinoid, also ein ausschließlich in der Cannabis- beziehungsweise Hanfpflanze vorkommender Wirkstoff. Neben CBD beinhaltet die Hanfpflanze, deren Gattung als Cannabis bezeichnet wird rund 80 weitere Wirkstoffe. Diese Wirkstoffe können teilweise berauschend wirken, weshalb einige Sorten des Hanf als Rauschmittel verwendet werden.

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Nutzhanf und Industriehanf sind zwei Begriffe für ein und dieselbe Pflanzenart

Hanfpflanzen mit dieser Bezeichnung sind vor allem Sorten der Art „Cannabis Sativa“ oder auch der Kulturform „Cannabis Sativa Var. Sativa“. In der Vergangenheit wurde Nutz- beziehungsweise Industriehanf vor allem für die Gewinnung von Hanffasern angebaut. Mit diesen können unterschiedlichste Textilien gewoben werden, welche sich durch eine besonders hohe Reißfestigkeit und einen geringen ökologischen Fußabdruck auszeichnen. Auch sogenannte Hanfschäben (Werkstoffplatten) werden aus der Pflanze hergestellt. Ein weiteres Produkt aus Nutzhanf sind entsprechende Samen, die zur Produktion von Hanföl genutzt werden.

Kann Nutzhanf berauschend sein?

Als Nutz- beziehungsweise Industriehanf werden alle die Hanfsorten bezeichnet, welche sich nicht für die Nutzung als Rauschmittel oder als verschreibungspflichtiges Arzneimittel eignen. Das Cannabinoid was vor allem dazu führt, dass die Aufnahme von Teilen der Hanfpflanze zum Beispiel durch Rauchen zu einer berauschenden Wirkung führen kann wird als THC bezeichnet.

Wie bereits in unserem Artikel zur gesetzlichen Lage in Deutschland beschrieben, sind Hanf- beziehungsweise Cannabisprodukte in Deutschland nur dann legal zu erwerben, wenn diese einen THC-Gehalt von weniger als 0,2% aufweisen. Ebenso verhält es sich mit der Pflanze an sich. Um durch Industrieunternehmen legal angebaut werden zu können, dürfen entsprechende Hanfsorten nur maximal einen THC-Anteil von 0,2% aufweisen.

Hierfür müssen durch die EU zertifizierte Sorten verwendet werden. Von diesen an THC armen Sorten sind zur Zeit 49 verschiedene in der EU zugelassen. Der Faseranteil dieser als Nutzhanf oder auch Industriehanf bezeichneten Pflanzen ist hierbei um bis zu 40% höher als bei anderen Sorten.

Anbau von Hanf

Zu beachten ist hierbei, dass der Anbau von Nutzhanf in Deutschland für Privatpersonen genauso illegal ist wie der Anbau anderer Sorten. Jeder Verstoß gegen diese Bestimmung wird als Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gewertet und entsprechend von der Justiz verfolgt.

Unter bestimmten Umständen jedoch ist der Anbau solcher Pflanzen durch Unternehmen der Landwirtschaft gestattet. Diese dürfen allerdings nur Samen der 49 in der EU zugelassenen Sorten benutzen und auch nach der Ernte darf entsprechendes Samengut nicht erneut ausgebracht werden, da die Pflanzen über die Generationen zu ihrem natürlichen THC-Gehalt zurückkehren.

Der Anbau von Nutzhanf / Industriehanf, welcher im Übrigen auch als Faserhanf bezeichnet war nach der Jahrtausendwende in Deutschland stark rückläufig. So wurden beispielweise im Jahr 2000 noch circa 2000 Hektar Land mit Nutzhanf bebaut. Gut zehn jahre später lag die Gesamtfläche nur noch bei etwas über 420 Hektar.

CBD aus Nutzhanf?

Für die Herstellung von in Deutschland frei verkäuflichen CBD Produkten kommen derzeit allerdings nur Sorten in Frage, die eben zur Gattung Nutz- beziehungsweise Industriehanf gehören. Das Potential des Wirkstoffs CBD wird zunehmend erforscht und es kommen ständig neue mögliche Wirkungsweisen ans Licht. Nicht zuletzt deshalb wächst die Nachfrage nach CBD Produkten in Deutschland und der Welt stetig. Entsprechend werden wieder mehr Flächen mit Nutzhanf bebaut.

Zusammenfassung

  • bei Nutzhanf beziehungsweise Industriehanf handelt es sich um solche Sorten der Hanfpflanze, die einen sehr geringen THC-Anteil aufweisen und deshalb beim Konsumenten keine berauschende Wirkung hervorrufen können.
  • Sie werden deshalb für die Herstellung frei verkäuflicher CBD-Produkte verwendet.
  • Ihr Anbau ist dennoch streng reguliert und kann nur durch Unternehmen der Landwirtschaft erfolgen.

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