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CBD Liquid Vape: Wie werden CBD E‑Liquids hergestellt?
CBD E‑Liquids sind speziell formulierte Flüssigkeiten für E‑Zigaretten/Vapes. Sie bestehen in der Regel aus Propylenglykol (PG), pflanzlichem Glycerin (VG), Aromen und einem CBD‑Rohstoff (meist CBD‑Isolat oder THC‑freies Broad‑Spectrum). Sie unterscheiden sich grundsätzlich von öligen CBD‑Formulierungen: Öle (z. B. MCT) gehören nicht in klassische Coil‑Tanks. Für „Extraktkartuschen“ (Cartridges/Pods) existieren zwei Welten: a) klassische E‑Liquids auf PG/VG‑Basis für Coil‑Systeme und b) spezielle, viskosere Extrakt‑Füllungen für dafür konstruierte Kartuschen. Diese sind nicht austauschbar.
Rohstoffe und Qualitätsbasis
- PG und VG: Beide sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen und weit verbreitet. PG ist dünnflüssig, trägt Aromen klar; VG ist zähflüssiger und sorgt für dichteres Aerosol.
- CBD‑Quelle:
- Isolat: hochreines Cannabidiol (pulverförmig), sensorisch neutraler, gut dosierbar.
- Broad Spectrum (THC‑frei): enthält neben CBD weitere nicht psychoaktive Pflanzenbestandteile; kann das Geschmacksprofil herber machen.
- Aromen: Für das Verdampfen geeignete, deklarationspflichtige Aromastoffe. Keine öligen Träger oder ätherische Öle in klassischen E‑Liquids.
- Analytik: Seriöse Hersteller belegen CBD‑Gehalt, THC‑Grenzwerte (praktischer Nichtnachweis im rechtlichen Rahmen), Lösungsmittel‑ und Schwermetall‑Screenings durch Laborzertifikate (z. B. HPLC/GC).
Herstellschritte klassischer CBD E‑Liquids (PG/VG für Coil‑Tanks)
1) Rezepturentwicklung
- Zielvorgaben: gewünschtes PG/VG‑Verhältnis (z. B. 50/50, 60/40 PG/VG), CBD‑Zielgehalt, Aroma‑Profil, Viskosität passend zum Gerätetyp (MTL vs. DL).
- Stabilitäts‑ und Kompatibilitätstests: Prüfen, wie sich CBD und Aromen im Träger über Zeit und Temperatur verhalten.
2) Rohstoffprüfung (Wareneingang)
- Identität, Reinheit, Feuchte, mögliche Verunreinigungen. CBD‑Rohstoffe werden in der Regel über HPLC auf Gehalt und Profil geprüft; PG/VG auf Reinheit (Ph. Eur./FCC‑Spezifikationen).
3) Auflösen/Dispergieren des CBD
- CBD‑Isolat wird in der Regel in PG vorgelöst, da es darin besser dispergiert als in VG. Anschließend wird mit VG auf das Zielverhältnis eingestellt.
- Bei Broad Spectrum ohne THC werden definierte Extraktfraktionen eingesetzt; die Herausforderung ist die Löslichkeit und gleichmäßige Verteilung ohne Ausfällungen.
4) Mischen und Homogenisieren
- PG‑CBD‑Konzentrat, VG und Aromen werden unter kontrollierten Bedingungen (geschlossene, saubere Mischbehälter) zusammengeführt.
- Rühr‑ und gegebenenfalls Kurzzeit‑Erwärmungsphasen (moderate Temperaturen) sorgen für homogene Verteilung, ohne hitzeempfindliche Komponenten zu degradieren.
- Qualitätskritisch: Sauerstoffeintrag gering halten, um Oxidation vorzubeugen.
5) Filtration und Reifung („Steeping“)
- Grob‑ bis Feinfiltration entfernt Partikel, sorgt für klare, partikelarme Liquids.
- Kurze Reifezeit ermöglicht, dass sich Aromen „setzen“ und Kanten abmildern. Dauer variiert je nach Rezeptur.
6) Abfüllung und Verpackung
- Abfüllung in geeignete, dichte PET‑/Glasflaschen mit kindergesichertem Verschluss und Tropfspitze.
- Chargenkennzeichnung (Lot‑Nummer), Mindesthaltbarkeits‑ oder Produktionsdatum und vollständige Deklaration (PG/VG‑Verhältnis, CBD‑Gehalt, ggf. Nikotinangabe, Aromen/Allergene nach geltendem Recht).
- Lichtschutz beachten: Etiketten/Verpackungen oft mit UV‑Schutz; Lagerhinweise (kühl, trocken, dunkel).
7) Endkontrolle
- Stichprobenanalytik zur Verifikation des CBD‑Gehalts, Überprüfung auf THC im zulässigen Rahmen, Dichte/Viskosität, pH‑Wert (falls relevant), mikrobiologische Basistests je nach Herstellstandard.
- Sensorische Prüfung: Geruch/Geschmack konsistent zur Referenzcharge.
Besonderheit: „Extraktkartuschen“ (Cartridges/Pods)
- Diese Kartuschen sind teils für viskosere, terpenehaltige Extrakt‑Formulierungen konstruiert (kein klassisches PG/VG‑Liquid). Die Hardware (Wicklung/Einlassöffnungen/Heizelement) ist darauf abgestimmt.
- Herstellung ähnelt eher der Formulierung von Extrakten: definierte Extraktbasis, ggf. Terpen‑Profil (rechtlich zulässig, ohne Heilsversprechen), präzise Viskositätseinstellung. Nicht in Standard‑Coil‑Tanks verwenden.
- Wichtig: Nur Kartuschen und Liquids kombinieren, die ausdrücklich füreinander vorgesehen sind.
Wir empfehlen die eos CBD Extraktkartusche als idealen Einstieg in die Welt des CBD‑Vapens.
Sicherheits‑ und Rechtsaspekte (Kurzüberblick, keine Rechtsberatung)
- Kennzeichnung und Verkehrsfähigkeit richten sich nach Zweck/Kategorie und nationalem Rahmen. Für E‑Liquids gelten je nach Auslegung u. a. Chemikalien‑/Aromenrecht; Geräte unterliegen dem TPD‑Rahmen (EU‑Richtlinie 2014/40/EU).
- Keine öligen Träger in Coil‑Tanks; Verwechslungsgefahr mit nikotinhaltigen Liquids durch klare Beschriftung vermeiden.
- Analysenzertifikate (CoAs) und transparente Chargenkennzeichnung sind zentrale Qualitätsmarker.
- Werbung ohne Heilsversprechen; Aussagen zu gesundheitlichen Effekten werden vermieden.
Praxis: Kompatibilität und Anwendung
- MTL‑Pods/enge Coils: eher PG‑reichere, dünnflüssige Liquids (z. B. 50/50, 60/40 PG/VG) zur zuverlässigen Dochtbenetzung.
- DL‑Tanks/offene Coils: können viskosere Ansätze tolerieren; dennoch sind viele CBD‑Liquids für moderate Leistungen ausgelegt.
- Priming nach dem Befüllen (5–10 Minuten ruhen lassen) und Betrieb im empfohlenen Coil‑Leistungsfenster schützen Geschmack und Material.
Hinweis zur Evidenz
Zur Inhalation von CBD und Aerosolchemie liegt eine heterogene Studienlage vor; viele Aspekte werden weiter erforscht. Für Regulierungsrahmen siehe EU‑TPD; zu Qualitäts‑/Analysefragen verweisen Hersteller oft auf HPLC/GC‑Analysen.
FAQs
CBD E‑Liquids sind speziell formulierte Flüssigkeiten für E‑Zigaretten/Vapes auf Basis von Propylenglykol (PG) und pflanzlichem Glycerin (VG), die mit Aromen und einem CBD‑Rohstoff (meist CBD‑Isolat oder THC‑freies Broad‑Spectrum) kombiniert werden.
CBD‑Öle (z. B. auf MCT‑Basis) sind ölhaltig und nicht für klassische Coil‑Tanks geeignet. E‑Liquids nutzen PG/VG als Träger, sind dafür optimiert und dürfen nicht mit öligen Formulierungen verwechselt werden.
Extraktkartuschen sind vorwiegend für viskosere, terpenehaltige CBD‑Extrakte entwickelt. Ihre Hardware (Wicklung, Einlassöffnungen, Heizelement) ist darauf abgestimmt und nicht mit klassischen PG/VG‑Liquids austauschbar.
PG ist dünnflüssig und trägt Aromen klar; VG ist zähflüssiger und erzeugt dichteres Aerosol. Das Verhältnis (z. B. 50/50 oder 60/40 PG/VG) beeinflusst Geschmack, Dampfmenge und Geräteeignung.
Isolat ist hochreines, sensorisch neutrales Cannabidiol in Pulverform und gut dosierbar. Broad Spectrum (THC‑frei) enthält zusätzliche nicht psychoaktive Pflanzenbestandteile und kann herbere Geschmacksnoten mitbringen.
Nein. In klassischen E‑Liquids werden nur für das Verdampfen geeignete, deklarationspflichtige Aromastoffe ohne öligen Träger eingesetzt.
Typische Schritte: Rezepturentwicklung, Rohstoffprüfung, Auflösen/Dispergieren des CBD (meist zuerst in PG), Mischen und Homogenisieren mit VG und Aromen, Filtration und kurze Reifezeit, anschließende Abfüllung, Verpackung und Endkontrolle.
Laborzertifikate (z. B. HPLC/GC) zur Bestätigung von CBD‑Gehalt, Einhaltung der THC‑Grenzwerte, Lösungsmittel‑ und Schwermetall‑Screenings sind Standardanforderungen seriöser Hersteller.
Übermäßiger Sauerstoff begünstigt Oxidationsprozesse, die Geschmack, Farbe und Stabilität beeinträchtigen können.
PG‑reichere, dünnflüssige Liquids wie 50/50 oder 60/40 PG/VG, um eine zuverlässige Dochtbenetzung bei engeren Coils sicherzustellen.
DL‑Tanks tolerieren oft viskosere Ansätze, dennoch sind viele CBD‑Liquids für moderate Leistungen ausgelegt. Gerätespezifikationen beachten.
Nach dem Befüllen 5–10 Minuten ruhen lassen, damit sich die Watte vollständig sättigt. Innerhalb des empfohlenen Leistungsfensters starten.
Nein. Extraktkartuschen und klassische PG/VG‑Liquids sind nicht austauschbar. Nur Systeme nutzen, die ausdrücklich füreinander vorgesehen sind.
Je nach Zweck/Kategorie greifen u. a. Chemikalien‑ und Aromenrecht; Geräte unterliegen dem EU‑TPD‑Rahmen (Richtlinie 2014/40/EU). Dies ist keine Rechtsberatung; nationale Vorgaben beachten.
Vollständige Deklaration von PG/VG‑Verhältnis, CBD‑Gehalt, ggf. Nikotinangaben sowie klare Unterscheidung von nikotinhaltigen Produkten. Chargenkennzeichnung mit Lot‑Nummer und Datum.
CoAs mit Angaben zu CBD‑Gehalt, THC‑Nachweisgrenzen, Lösungsmittel‑ und Schwermetallen sind zentrale Qualitätsmarker und erhöhen Transparenz.
Wir empfehlen die eos CBD‑Extraktkartuschen als idealen Einstieg in die Welt des CBD‑Vapens.
Kühl, trocken, dunkel lagern. UV‑Schutz der Verpackung beachten, Flaschen stets dicht verschließen.
Herstellerangaben beachten. Mindesthaltbarkeits‑ oder Produktionsdatum geben Orientierung; sensorische Abweichungen sind ein Hinweis auf Alterung.















