Erfolg für Hanfbranche: CBD nicht automatisch „Novel Food“

EIHA-cbd-BVLErfolgreich gewehrt hat sich unlängst die European Industrial Hemp Association (EIHA) gegen eine Veröffentlichung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), wonach alle CBD-Produkte grundsätzlich als Arzneimittel oder neuartiges Lebensmittel (Novel Food) zulassungspflichtig sind. Eine entsprechende Eingabe bei der Bundesregierung zeigte Erfolg, das zuständige Ministerium schloss sich der Ansicht der EIHA an. Demnach fallen nur bestimmte Hanfprodukte unter diese spezielle Antragsverpflichtung. Handelsübliche CBD-Öle beispielsweise sind keinesfalls hierzu zu zählen.

Hanflebensmittelprodukte aus traditionell hergestellten Extrakten mit dem natürlichen Vollspektrum der in der Hanfpflanze enthaltenen Cannabinoide sind keine neuartigen Lebensmittel. Diese Einschätzung der EIHA wurde nun durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bestätigt. „Für die deutsche Hanflebensmittelindustrie ist diese Aussage der Regierung und des Ministeriums ein wichtiger Meilenstein”, freut sich Daniel Kruse, Präsident der EIHA. Ausschlaggebend für die Beschwerde der EIHA bei der Bundesregierung war eine Veröffentlichung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit aus dem Jahr 2019.